Forschungsinformationssystem (FIS)

Das Forschungsinformationssystem

Das FIS, d.h. die Software Pure, läuft auf den Servern des Rechenzentrums unserer Universität. Es wird mit Unterstützung der Universitätsbibliothek und des Rechenzentrums durch ein dreiköpfiges Team des Geschäftsbereichs Forschung betrieben und steht mit seinen Vorteilen allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der CAU zur Verfügung. Im Rahmen der Nutzungsbedingungen können auch die zentralen und dezentralen Verwaltungseinheiten der Universität Informationen aus dem FIS z.B. für die Forschungsberichterstattung nutzen.

Hier auf unseren Webseiten finden Sie vielfältige Informationen zu den verschiedenen Aspekten des FIS und seines Betriebs. Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, zögern Sie nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen!

Hinweis: Um sich ins FIS einloggen zu können, ist eine einmalige Registrierung notwendig. Für den Zugang benötigen Sie Ihre Rechenzentrumskennung (suabc123) und das entsprechende Passwort.

Was ist ein FIS?

„Forschungsinformationssysteme [kurz FIS] führen verteilt vorgehaltene Informationen aus Verwaltung und Wissenschaft zusammen und ermöglichen damit eine strukturierte Sicht auf Ausstattung und Leistungen einer Institution und ihrer Organisationseinheiten. Zudem bieten sie eine Datenbasis für Mehrwertdienste, insbesondere Webanwendungen. Forschungsinformationssysteme können als spezialisierte Datenbanken implementiert werden oder als modulare Anwendungen, die einfache Projekt- und Publikationsdatenbanken mit Expertenprofilen koppeln“ (Ebert, Barbara et al. (2015). Forschungsinformationssysteme in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Positionspapier. Zenodo. 10.5281/zenodo.14828, S. 7f.). Die Daten in einem FIS werden einmal erfasst und können für unterschiedliche Zwecke mehrfach genutzt werden (z.B. Projektanträge, Berichte, Lebensläufe, Webseiteneinbindung usw.).

Welche FIS-Systeme gibt es und welches nutzt die CAU?

Es gibt zahlreiche FIS-Systeme, von Eigenentwicklungen einzelner Anwender über gemeinschaftlich weiter entwickelte Open-Source-Lösungen bis hin zu kommerziellen Angeboten. Unter der Kategorie "Systemwahl" finden sich im Blog der DINI AG FIS verschiedener Beiträge, die einen ersten Einblick in die vielfältige Systemlandschaft ermöglichen.

Die Universität Kiel nutzt die Software Pure, die auf den Servern unseres Rechenzentrums gehostet wird.

Was sind Forschungsinformationen und welche werden im FIS darstellt?

„Mit Forschungsinformationen sind nach einem breiten Verständnis Informationen über Forschungsaktivitäten gemeint, d.h. sogenannte Metadaten über Projekte, Publikationen, publizierte Datensätze, Infrastrukturen und Personen bzw. Teams“ (Ebert, Barbara et al. (2015). Forschungsinformationssysteme in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Positionspapier. Zenodo. 10.5281/zenodo.14828, S. 7).

Die Forschungsinformationen können entweder über Schnittstellen oder manuell im FIS erfasst und dort auch miteinander verknüpft werden.
 

Bildet das FIS auch Forschungsdaten ab?

„Forschungsdaten oder Forschungsprimärdaten […] entstehen im Forschungsprozess selbst und werden – ähnlich wie Volltexte von Publikationen – als Werte, Tabellen oder Dokumente in spezialisierten Repositorien hinterlegt. In Forschungsinformationssystemen werden sie ähnlich behandelt wie Publikationen“ (Ebert, Barbara et al. (2015). Forschungsinformationssysteme in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Positionspapier. Zenodo. 10.5281/zenodo.14828, S. 8).

Das heißt, dass unser Forschungsinformationssystem primär weder dazu dient, Volltexte zu speichern noch Forschungsdaten abzulegen. Vielmehr verzeichnet das FIS die Nachweise solcher Veröffentlichungen, also Forschungsinformationen und nicht Forschungsdaten.

Informationen zum Forschungsdatenmanagement an der CAU finden Sie auf der gleichnamigen Webseite.

Welche Informationen umfasst das FIS der CAU und woher kommen sie?

Das Forschungsinformationssystem umfasst auf der einen Seite Informationen über die Universität Kiel und ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es werden täglich Angaben

 

Auf der anderen Seite kann das FIS Nachweise über Forschungstätigkeiten und -ergebnisse unterschiedlichster Art aufnehmen, z.B. über Publikationen, Aktivitäten (wie Tagungsteilnahmen/-organisation, Mitgliedschaften, Vorträgen etc.), Auszeichnungen, Patente, Projekte, Pressemeldungen, Geräte usw.

  • Die elektronischen Akten des Technologietransfers und der Forschungsförderung werden an das FIS angebunden, um aktuelle Informationen zu Patenten und Projekten im FIS zur Verfügung zu stellen.
  • Aus dem Publikationsrepositorium MACAU werden zukünftig regelmäßig die Metadaten der dort neu veröffentlichten Publikationen ins FIS übernommen.
  • Darüber hinausgehende Inhalte sowie Verknüpfungen zwischen zusammengehörigen Einträgen können jederzeit von Wissenschaftler*innen der CAU eingetragen werden. Zur Unterstützung stehen z.B. verschiedene Quellen für den Import von Publikationsnachweisen zur Verfügung.
  • Vor der Freischaltung des FIS für Nutzer*innen wurden als sogenannte Altdatenimporte zahlreiche Publikationsnachweise aus verschiedenen Quellen übernommen, die nun zur Verfügung stehen. Die Abdeckung der verschiedenen an der CAU vertretenen Wissenschaftsbereiche fällt allerdings sehr unterschiedlich aus.

 

Als Nutzer*in sehen Sie in Ihrem persönlichen Profil im FIS eine Zusammenstellung aller Daten, die mit Ihrer Person verknüpft sind.

Wie ist die FIS-Einführung abgelaufen?

Wie wird die Qualität der Daten im FIS sichergestellt?

Ein zentrales Ziel des FIS ist, Informationen über die Forschung an der CAU zur Verfügung zu stellen, die möglichst vollständig und korrekt sein sollen. Angaben zu Organisationen und, soweit möglich, auch zu Personen werden deshalb aus zentralen Quellen, HISinOne und dem Personalverwaltungssystem, übernommen. Von Seiten der UB wird für die Prüfung von Publikationseinträgen gesorgt. Und sämtliche persönliche sowie zugeordnete Informationen sind für den einzelnen Nutzer/die einzelne Nutzerin vollständig einsehbar; eventuell notwendige Korrekturen, die nicht selbst durchgeführt werden können, können jederzeit dem FIS-Team gemeldet werden, das für die Berichtigung sorgt.